Mehr Schutz und Teilhabe für Sexarbeitende
Die „Initiative Schutz und Respekt für Sexarbeitende“ hat ein umfassendes Papier zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vorgelegt. Grundlage sind die Ergebnisse der bundesweiten Evaluation des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die deutliche Schutzlücken und strukturelle Hürden für Sexarbeitende aufzeigt. Die Initiative fordert einen menschenrechtsbasierten Regulierungsansatz, der Selbstbestimmung, Sicherheit und gesundheitliche Versorgung in den Mittelpunkt stellt.
Reformvorschläge zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG)
Mit dem vorliegenden Papier wollen wir, die Mitgliedsorganisationen der „Initiative Schutz und Respekt für Sexarbeitende“ konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vorlegen. Dafür greifen wir die Evaluierung des ProstSchG auf, die vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN e.V.) im Auftrag des BMFSFJ erstellt wurde und seit Ende Juni 2025 dem Deutschen Bundestag vorliegt.
1.427 Menschen fordern Schutz für Frauen in der Prostitution
Der Juni begann für den Kreis Siegen‑Wittgenstein mit einem deutlichen Signal aus der Zivilgesellschaft. Kreissozialdezernent Thomas Wüst nahm 1.427 Unterschriften entgegen: Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) fordert mit dieser Petition die Revision der Entscheidung des Kreistags vom 12. Dezember 2025, mit der die Förderung der Fachberatungsstelle TAMAR Südwestfalen für das Kreisgebiet gestrichen wurde.
