Gewalt gegen Frauen auf Höchststand
Das Bundeslagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2024“, veröffentlicht am 21. November 2025, zeigt erneut einen deutlichen Anstieg geschlechtsspezifischer Gewalt. Für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) bestätigt es die Entwicklungen, die in Frauenhaus, Frauenberatung, Fachberatungsstelle Menschenhandel und YUNA Westfalen-Lippe täglich sichtbar sind.
TAMAR muss weitergefördert werden - Evangelische Frauenhilfe fordert Rücknahme der Entscheidung
„Wer wirklich schützen will, muss die Realität anerkennen: Sexarbeit existiert“, betont Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen. Sie verantwortet die Prostituiertenberatungen THEODORA in Ostwestfalen-Lippe und TAMAR in Teilen Südwestfalens und des Münsterlandes. Reiche warnt: „Sexarbeit verschwindet nicht durch Verbote, sondern wird unsichtbarer und gefährlicher. Ein Sexkaufverbot ist Symbolpolitik – und es gefährdet genau die Menschen, die man zu schützen vorgibt.“
Sexkaufverbot gefährdet Schutz und Rechte – Evangelische Frauenhilfe in Westfalen fordert evidenzbasierte Politik statt Symboldebatten
„Wer wirklich schützen will, muss die Realität anerkennen: Sexarbeit existiert“, betont Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen. Sie verantwortet die Prostituiertenberatungen THEODORA in Ostwestfalen-Lippe und TAMAR in Teilen Südwestfalens und des Münsterlandes. Reiche warnt: „Sexarbeit verschwindet nicht durch Verbote, sondern wird unsichtbarer und gefährlicher. Ein Sexkaufverbot ist Symbolpolitik – und es gefährdet genau die Menschen, die man zu schützen vorgibt.“
Apfelfest mit großem Zuspruch
Der SI-Club Bad Waldliesborn veranstaltete im September ein Apfelfest. Die Einnahmen dafür gingen an die Prostitutierten-Beratungsstelle TAMAR. Im Oktober nahm Beraterin Jolanta Schmidt den Scheck entgegen.
Austausch zu Prostitution, Zwangsprostitution und Menschenhandel
Corinna Dammeyer von der Frauenberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel, NADESCHDA, Diana Dimitrova von der Prostituierten- und Ausstiegsberatung THEODORA sowie Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. tauschten sich mit Vertreterinnen aus Politik, Ministerien und Kommunen über die Situation von Sexarbeiter*innen in NRW aus.
Politische Forderungen der Beratungsstelle TAMAR zur Kommunalwahl 2025 in NRW zum Themenbereich Prostitution
Politikerinnen und Politiker in Städten und Kommunen sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der behördenunabhängigen Beratungsangebote für Menschen in der Sexarbeit und Prostitution einzusetzen. Die Beratungsstelle TAMAR in Trägerschaft der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen sieht gerade auf der kommunalen Ebene zahlreiche konkrete Handlungsmöglichkeiten: So ist bei der konkreten Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) vor Ort der Schutzgedanke für Prostituierte in den Mittelpunkt zu stellen!
